Feuchtwiese an der Osterau

Nachdem ein vorheriger Kaufversuch im letzten Moment gescheitert war, gelang es 2015 doch noch eine rund 2 ha große Feuchtwiesenbrache an der Osterau bei Bimöhlen zu kaufen. Auf der seit Jahrzehnten ungenutzten Fläche hat sich ein abwechslungsreiches Mosaik aus Schilfröhricht, Weidengebüsch, Erlen-Moorbirken-Wald und Feuchtwiesenresten gebildet. Auf der Fläche befinden sich ausserdem mehrere Quellen. Das dort austretende Wasser ist z. T. so sauer und nährstoffarm, dass in den angrenzenden Bereichen sogar Torfmoose gedeihen können. Für diese eigentlich recht kleine Fläche eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Lebensräumen.

 

Wir werden den größten Teil der Fläche weiterhin sich selbst und der natürlichen Entwicklung überlassen. In einem kleinen Bereich, in dem sich Reste der typischen Feuchtwiesenarten wie z. B. Sumpfdotterblumen bis heute gehalten haben, erfolgt seit 2018 mit Zustimmung der unteren Naturschutzbehörde eine einmal jährliche Mahd mit Abräumen - hierdurch sollen die Arten der offenen Feuchtwiesen gefördert werden und die Vielfältigkeit des Mosaiks aus unterschiedlichsten Lebensräumen erhalten bleiben bzw. noch weiter erhöht werden.

 

Weitere Informationen zum Thema "Landschafts- und Biotoppflege" finden Sie hier.

 

Hier eine kleine Filmdokumentation der ersten Pflegemahd im Jahr 2018:

Bildimpressionen aus dem Projektgebiet "Feuchtwiese an der Osterau"

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