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Wie fressen Schnecken? Mit Hilfe eines Wasser-Mehl-Gemisches konnten die Kinder es auf der eigenen Hand erleben.
Wie fressen Schnecken? Mit Hilfe eines Wasser-Mehl-Gemisches konnten die Kinder es auf der eigenen Hand erleben.

Naturläufer entdecken den Frühling...

11.4.2017

 

Am 01.04.2017 handelte es sich um keinen Aprilscherz, als sich 14 Kinder der NAJU-Gruppe als kleine Detektive auf Spurensuche nach dem Frühling begaben. Ausgerüstet mit Kameras und Becherlupen suchten sie auf dem Außengelände der Ruthenberger Rasselbande Spuren des Frühjahrs und überlegten, was sich nach dem Winter eigentlich verändert hat. Sie stießen dabei natürlich auf frisches Grün, die ersten Blumen, wie z.B. Veilchen und Narzissen, aber auch unterschiedliche Tiere, wie Vögel, Schnecken, Wildbienen und Hummeln.

 

Vor allem fielen die frühblühenden Gehölze, wie Haselstrauch und Salweide auf. Die Salweide bildet einen besonderen Schwerpunkt bei der bundesweiten NAJU-Aktion "Erlebter Frühling", weil sie eine so wichtige Stellung als erste Nahrungsquelle im Jahr für unsere Insektenwelt einnimmt. Bis zu 213 Arten leben auf und von der Salweide!

 

Des Weiteren suchten die Kinder mit Begeisterung Schnecken und fanden Bänder- und Schnirkelschnecken. Diese wurden mit einem von den NAJU-Betreuern vorbereiteten dünnflüssigen Mehl-/Wassergemisch, welches dünn auf den Handrücken aufgetragen werden konnte, "gefüttert". Die auf die Hand gesetzten Schnecken fingen sofort an, den dünnen Film auf der Haut abzuraspeln, so dass den Kindern und anwesenden Eltern eindrucksvoll vermittelt werden konnte, wie Schnecken ihre Nahrung aufnehmen.

 

Beim nächsten NAJU-Tag Anfang Mai geht es dann um die "Stunde der Gartenvögel" und den "Vogel des Jahres".

 

Du bist noch nie bei der NAJU gewesen? Du bist herzlich eingeladen, um die Natur zu entdecken und viel Spaß dabei zu haben!

 

Text: Thorben Schmidt

 

NAJU-Gruppe Ruthenberg aktiv bei der Aktion „Trashbusters“

20.3.2017

 

Bei ihrer zweiten Aktion im Jahr 2017, am 04. März schwärmten die Naturläufer wie fleißige Bienen aus: sie sammelten Müll rund um den Kindergarten Ruthenberger Rasselbande, auf der gegenüberliegenden Wiese und in den angrenzenden Knicks. Damit knüpften sie an die bundesweite Jugendkampagne „Trashbusters“ der Naturschutzjugend, NAJU, an.

 

Zu Beginn der Veranstaltung gab es eine kurze Einweisung mit selbst erstelltem Schaubild. Anhand der Nahrungskette wird darin veranschaulicht, dass vor allem Plastik, das nicht verrottet und häufig in sehr kleine Bestandteile zerfällt, über Bäche und Flüsse in die Meere gelangt. Es wird von Tieren für Nahrung gehalten und gefressen und gelangt so in ihre Körper. Sie sterben, weil sie sich satt fühlen oder sie den Bauch voller Plastik haben, durch das sie innerlich verletzt werden. Werden sie gefangen und gegessen, gelangt das Plastik auch auf unseren Teller und wird in unserem Körper zur Gefahr. Interessiert wurden Fragen zum Thema gestellt und durch die Betreuer beantwortet. Anschließend machten sich die kleinen und großen Teilnehmer behandschuht auf in die Umgebung der Kita. Einen Riesenspaß machte vor allem den 14 teilnehmenden Kindern das Sammeln von Müll mit kleinen Zangen und Eimern: Wer findet das kurioseste Fundstück, wer hat am meisten Müll gesammelt? Gegenseitig spornten sie sich an, schleppten begeistert volle Eimer und größere Gegenstände zu dem Sammelplatz.

 

Besonders beachtlich war am Schluss die Menge des gefundenen Mülls. Plastik machte tatsächlich den Großteil der gesammelten Stücke aus. Auffällig waren auch die vielen kleinen und dadurch mühsam aufzusammelnden Teile wie Kaugummis und vor allem Zigarettenkippen.

Dass der Müll uns alle etwas angeht, da wir ihn produzieren und die vielen Müll­stücke, die einfach achtlos in die Natur geworfen werden, ein großes Problem sind, wurde anhand der großen Fundmenge sehr deutlich.

 

Zum Schluss wurde die Verrottungsdauer verschiedener Gegenstände, beispiels­weise einer Bananenschale (3 Monate) und einer PET-Flasche (450 Jahre) an­ge­sprochen. Mit Hinweisen zur Vermeidung von Plastikmüll wurde die Veran­staltung beendet.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an alle fleißigen Müllsammler/innen und an die Grundschule Gadeland, die ihre Hofzangen und Sammeleimer für die Aktion zur Verfügung stellte.

 

Text: Charlotte Böhnert

Der Frühling naht: Die Störche kommen zurück!

7.3.2017

 

Die ersten Störche um Neumünster sind eingetroffen. Einzelstörche befinden sich am Stichtag dem 06. März in Loop, Meezen, Großenaspe, Bimöhlen und Bimöhlen-Weide. Schon Pärchen haben die Horste in Neumünster-Einfeld, Bönebüttel, Krogaspe, Langwedel und Hitzhusen besetzt. Hoffen wir auf einen guten Bruterfolg!

Bitte mal reinschauen: EU-Konsultationen zur Agrarpolitik

15.2.2017

 

https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/agrarreform2021/index.html

Das NAJU-Jahr 2017 hat begonnen!

15.2.2017

 

Am 4. Februar trafen sich 11 Naturläufer zu ihrer ersten Aktion in diesem Jahr. Der Tag stand passend zur Jahreszeit ganz im Zeichen der Hummeln. Die Hummelköniginnen kommen nämlich schon ab Ende Februar aus ihren Winterquartieren in der Erde und fliegen in ihrem "kuscheligen Pelz" bereits bei

2-4°C, um ein neues Nest zu gründen. Gern werden Mäuselöcher aufgesucht, um hier einzuziehen. Aber auch künstliche Nisthilfen in Gärten werden von den fliegenden Teddybären gern angenommen.

 

Genau so eine Nisthilfe in Form einer Hummelkiste sollte mit etwas Vorarbeit der Betreuer beim NAJU-Tag gebaut werden. Dabei kam sogar eine Hummelklappe (s. Bilder) zum Einsatz, die das Hummelvolk vor Wachsmotten schützen soll. Diese werden von den Hummeln zunächst nicht als Bedrohung wahrgenommen und legen ihre Eier ins Hummelnest. Der daraus schlüpfende Nachwuchs ist dann innerhalb kürzester Zeit der sichere Tod des Hummelvolkes. Wachsmotten haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, aber mit der Hummelklappe wurde ein wirkungsvoller Schutz montiert, damit wir später ein gesundes Hummelvolk beobachten können. Dieses zählt je nach Art zwischen 50 und 600 Tieren. Ca. 30 Arten gibt es in Deutschland, von denen einige regional bereits ausgestorben sind.

 

Futter ist hier das entscheidende Stichwort. Die von Hummeln aufgesuchten Futterpflanzen werden in der freien Landschaft immer seltener und weichen Monokulturen. Also ran an die Gärten, damit diese mit Hilfe heimischer Blumen und Sträucher schön bunt werden und neben Erd-, Garten-, und Steinhummeln auch vielen anderen Tieren ausreichend Nahrung und Lebensraum bieten. Die Hummeln werden es als fleißige Bestäuber danken.

 

Hummeln lieben es wenn ihr Heim an einem schattigen Platz steht - anders als die anderen Wildbienenarten, die lieber einen Platz an der vollen Sonne möchten.

 

Text & Fotos: Thorben Schmidt

Stunde der Wintervögel: Dramatische Rückgänge bei Feldsperling und den Meisenarten auch in Neumünster!

9.1.2017

Die Ergebnistabelle zur "Stunde der Wintervögel" für den Stadtbereich von Neumünster. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. Quelle: nabu.de
Die Ergebnistabelle zur "Stunde der Wintervögel" für den Stadtbereich von Neumünster. Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken. Quelle: nabu.de

Der bundesweite Trend eines Rückganges der Meisensichtungen im Rahmen der Aktion "Stunde der Wintervögel" ist auch in Neumünster zu beobachten. Bei Kohlmeisen und Blaumeisen wurden im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt pro Garten 36 bzw 41 % weniger beobachtet. Bei Haussperling und Feldsperling sind es 30 bzw. sogar 64 % weniger Sichtungen als im Vorjahr. Bei Buch- und Grünfink 43 bzw. 54 % weniger. Hintergrundinformationen und die aktuellen Daten finden Sie auf den Internetseiten des NABU-Landesverbandes.

Neu: Das Jahresprogramm 2017 unserer NAJU-Gruppe Ruthenberg !

7.1.2017

 

Auch für 2017 haben sich die Betreuer der "Naturläufer" ein spannendes und abwechslungsreiches Programm ausgedacht - mehr dazu hier!

Für weitere Informationen bitte auf das Bild klicken !

Das Veranstaltungsprogramm für 2017 ist da!

1.1.2017

 

Ab sofort sind unsere Termine für das Jahr 2017 'online'. Gleich hier anschauen und Termine im Kalender vormerken ...

 

Das Programm gibt es auch als PDF-Faltblatt zum Herunterladen.

Die Meldungen des Jahres 2016 sind ins Archiv umgezogen.