Aktuelles

25 Storchenpaare sind um Neumünster brutbereit

 

Wie im Vorjahr sind im Großraum Neumünster bisher 25 Storchenpaare an ihre Brutplätze zurückgekehrt. Der Storchenbeauftragte und Ehrenvorsitzende des NABU, Peter Hildebrandt, der seit 1977 im gleichbleibenden Beobachtungsgebiet in Mittelholstein die Ankunft der einzelnen Störche notiert, zählte für dieses Jahr bisher 25 Paare und drei Einzeltiere.

Die Heimkehr der Störche ist in diesem Jahr unerwartet früh erfolgt. Die ersten 21 Glücksbringer kehrten bereits schon im Februar an ihren Horst zurück. Im März folgten 19 Langschnäbel und im April weitere 13 Adebare.

Je ein Einzeltier ohne Partner halten sich in Großkummerfeld, Aukrug-Homfeld und Daldorf-Pettluis auf. Der Einzelstorch in Aukrug-Homfeld wartet bereits seit über zehn Jahren vergebens auf einen Partner. Nach der Bestandsaufnahme befinden sich in Neumünster-Einfeld, Bönebüttel, Kleinharrie, Schmalstede, Loop, Krogaspe, Gnutz, Bargstedt, Langwedel, Ellerdorf, Brammer, Meezen, Armstedt, Boostedt, Großenaspe, Wiemersdorf, Bimöhlen (Dorfstraße), Bimöhlen (Mühlenkamp), Bimöhlen (Weidestraße), Bimöhlen-Weide, Hitzhusen, Bad-Bramstedt-Bissenmoor, Bad-Bramstedt (Achtern Diek), Weddelbrook und Hagen je ein Paar der Segelflieger. Auffällig sind die vier Paare in Bimöhlen. In Boostedt wurde erfreulicherweise die neu angebotene Nisthilfe noch Ende April besetzt.

Bis etwa Mitte September werden die Großvögel ihren hoffentlich zahlreichen Nachwuchs großziehen und die Aussicht von ihren erhöhten Standorten genießen.

Amphibienzaun in Boostedt aufgebaut

 

Vor ein paar Jahren wurde aufgrund vieler Verkehrsopfer vor allem von Erdkröten von einer privaten Initiative in Boostedt ein Amphibienzaun am Waldweg ins Leben gerufen. Auch dieses Jahr wurde der Zaun mit tatkräftiger Unterstützung von NABU-Helfern und Anwohnern gemeinsam aufgebaut.
Sobald die Nächte nun deutlich milder und feuchter werden, kann es also losgehen mit der Amphibienwanderung 2022! Die Betreuung des Zaunes und das sichere Über-die-Strasse-bringen der Amphibien wird von Anwohnern organisiert und durchgeführt.

27.3.2022: Courier-Aktion "Wir machen Neumünster sauber" - Die NAJU-Gruppe Ruthenberg macht mit!

 

Am Sonntag, 27.3.2022, ist es wieder soweit: Unter dem Motto "Wir machen Neumünster sauber" steht in allen Stadtteilen Frühjahrsputz an. Und die NAJU-Gruppe Ruthenberg packt wieder mit an: Um 11:00 Uhr geht es los, Treffpunkt ist der Parkplatz der KiTa Ruthenberg. Wenn vorhanden gerne eigene Handschuhe und Eimer mitbringen!

Amphibiengewässer sind gut gefüllt und warten auf den Beginn der Laichzeit

 

Durch die überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen des Februars sind unsere Amphibiengewässer auf der Heinrich-Huss-Wiese und der Wiese am Fledermauswald erstmals seit dem Dürrejahr 2018 wieder randvoll. Nun müssen nur noch die Nächte milder werden und einer erfolgreichen Amphibiensaison 2022 steht nichts im Wege!

Sturm sorgt für neues Totholz im "Fledermauswald"

 

Auf recht spektakuläre Weise hat Sturm "Zeynep" im Buchenaltbestand unseres "Fledermauswaldes" für neue zukünftige  Totholzlebensräume z. B. für Insekten und Spechte gesorgt: Eine Altbuche ist in 5 m Höhe abgebrochen und hat im Fallen einen Nachbarbaum entwurzelt.Dabei hat es leider auch einen Fledermauskasten an einem anderen Nachbarbaum erwischt. Aber der Specht muss endlich nicht mehr versuchen, noch mehr Löcher in einem benachbarten Buchentorso unterzubringen.

 

Da in dem abgelegenen Waldstück keine Wege verlaufen und keine forstwirtschaftlichen Arbeiten mehr durchgeführt werden, kann dieses "Sturm-Kunstwerk" so liegen bzw. stehen bleiben, ohne dass Probleme mit der Verkehrssicherungspflicht bestehen.

NABU-Fichtenwaldfläche bei Bad Bramstedt nach Orkan "Zeynep". Foto: Silvaconcept.
NABU-Fichtenwaldfläche bei Bad Bramstedt nach Orkan "Zeynep". Foto: Silvaconcept.

Stürme "Ylenia" und "Zeynep" beschleunigen ungeplant Waldumbau auf NABU-Fläche bei Bad Bramstedt

 

Vor allem der Orkan "Zeynep" hat deutliche Spuren auch auf einer NABU-Waldfläche bei Bad Bramstedt hinterlassen. Der dichte Fichtenbestand sollte gerade vorsichtig durchforstet werden, um den langfristigen Umbau von einer Fichtenmonokultur in einen lichten Eichenwald einzuleiten. Nun hat der Orkan bereits andereTatsachen geschaffen, die diese Entwicklung deutlich beschleunigen: Rund die Hälfte der Fichten steht nach der Sturmnacht auf den 21. Februar nicht mehr. Dadurch ist der gesamte Bestand instabil geworden und schon schwächere Winde werden zukünftig weitere Bäume umstürzen lassen. Die Aufarbeitung des Sturmholzes ist beauftragt, da Nadelholz nicht als Totholz im Bestand verbleiben darf. Es würde eine Massenvermehrung von Borkenkäfern drohen, die mit Rücksicht auf die benachbarten privaten Waldparzellen verhindert werden muss (hierzu bestehen entsprechende gesetzliche Verpflichtungen).

Weidenrückschnitt im Dosenmoor fortgesetzt

 

In einem kleinen 2-Mann Arbeitseinsatz haben wir - wie schon im letzten Jahr - auf einer von uns betreuten kleinen Feuchtwiese im Dosenmoor weitere Weiden kräftig zurück geschnitten.

 

Dies war notwendig, weil die Äste inzwischen mehr als 7 Meter von beiden Seiten in die schmale Wiese hineingewachsen waren und diese auf Kosten der lichtbedürftigen Feuchtwiesenarten stark beschatteten.

 

Die abgesägten Äste wurden am Rand aufgeschichtet und dienen bis sie verrottet sind als Totholz-Lebensraum.

Es ist wieder soweit!

Der NABU ruft wieder zur bundesweiten Mitmach-Aktion "Stunde der Wintervögel" auf. Alle Informationen über die Aktion, die Teilnahme und zur Meldung Ihrer Beobachtungen gibt es hier - oder auf das Bild klicken!

Die Meldungen aus dem Jahr 2021 sind ins Archiv umgezogen.